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L i e b e s g e s c h i c h t e n
Es geht um die Liebe. Am Anfang einer Beziehung steht oft die Freude, das Glück, die Dankbarkeit und der Zauber einer unschuldigen Begegnung: Menschen öffnen, zeigen und verschenken sich. Diese überwältigende Erfahrung verabschiedet sich zum grossen Leid der Liebenden oft schneller als erwartet: Liebe verwandelt sich in Angst, Offenheit in Ansprüche und starre Vorstellungen, Dankbarkeit in unerfüllbare Erwartungen. Gewohnheiten und Abnützungserscheinungen machen sich breit.
Was bleibt ist die Sehnsucht: wir möchten etwas zurück, das wir verloren haben.
Die Vorstellung, dass erst leidenschaftliche Anziehung und Verliebtsein, eine Beziehung zur guten Beziehung machen, ist weit verbreitet. Darüber hinaus beansprucht dieses Ideal die Liebesbeziehung als „sicheren Hafen" für Harmonie und Aufgehobensein. Im alltäglichen Zusammenleben, besonders dann, wenn auch Kinder Einzug gehalten haben, führen diese Beziehungsideologien zu Stress und Überforderung. - Viele Menschen zeihen sich in der Folge resigniert und desillusioniert zurück und vermeiden damit tiefere längerdauernde Beziehungen.
Wenn nach langem Suchen und heftigen Kämpfen die Einsicht wächst, dass Liebe, Freude, Glück primär im eigenen Inneren entwickelt werden muss, öffnet sich ein neuer Raum. Der Fokus in der Beziehung verändert sich. Es geht nicht mehr in erster Linie um die Frage, ob wir genügend geliebt, verstanden, unterstützt werden. Es geht um den Versuch einfach zu lieben, ohne Vorbedingungen, so gut wie wir das können.
Für Menschen sich darauf einlassen, beginnt eine intensive innere Auseinandersetzung. Eine Heldenreise die die Beteiligten über die Grenzen von Angst und Ichbezogeneit hinaus führt. - Das grosse Abenteuer besteht in der Bereitschaft mit dem inneren Geschehen offen und zugewendet in Beziehung zu sien. - Was einfach tönt ist oft sehr schwierig.
Was geschieht, wenn wir uns in einer Beziehung beispielsweise unverstanden und ungeliebt fühlen? Wenn es gelingt, diese oft äussserst schwierigen Empfindungen nicht durch den Impuls nach Rechtfertigung, gedankliche Interpretationen, Anschuldigungen, Abwertungen, emotionelle und physische Rückzüge abzuwehren, fallen wir itefer. Und irgendeinmal kommen Angst und Schmerz. Und wenn wir immer noch genügend Vertrauen in uns haben und auch mit diesen Gefühlen sind, entsteht Trauer. Trauer verändert alles. Es öffnen sich die Tore zu Stille und Liebe. Es entsteht eine Verbindung zu unseren Qualitäten, unserer Intimität, unserem Herzen. Diese Öffnung ermöglicht uns, auch die Qualitäten unserer Partnerin, unseres Partners zu sehen. - Und plötzlich ist wieder alles neu: das Glück, die Dankbarkeit und der Zauber einer unschuldigen Begegnung.
Dieses Kleingruppenprojekt richtet sich an gegen- oder gleichgeschlchtliche Paare, welche sich auf eine verbindliche Beziehungsperspektive eingelassen haben oder einlassen möchten. Es soll Anstösse zu einer vertieften Auseinandersetztung mit sich selber und der Partnerin dem Partner anregen.
Wir arbeiten mit Gesprächen, Meditationen, Texten, Musik und Bewegung
Dauer: Die Kleingruppe besteht aus vier TeilnehmerInnen und trifft sich alle vier bis acht Wochen zu einer zweistündigen Sitzung. Wer teilnimmt, ist bereit, sich für sieben Sitzungen zu verpflichten. (S. auch Kleingruppen)
Daten: Werden abgemacht wenn sich genügend Interessierte gemeldet haben.
Gruppengrösse: 4 Paare
Kosten: SFr. 85.-- pro Person und Gruppensitzung
Ort: Praxisräumlichkeiten im Ring 12, 2502 Biel (Altstadt)
Leitung: Hans Leiser
Aufnahmebedingungen Vorgespräch zum gegenseitigen Kennen lernen und Klären von Erwartungen.
Anmeldung und weitere Informationen: Hans Leiser, info@hansleiser.ch